Ist auch mein Haustier betroffen?

Machen die lästigen Milben auch Haustieren zu schaffen? Einige Mittel gegen die Krätze sind giftig für Katzen!

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Krankheit auf Hunde, Katzen oder andere Haustiere übertragen wird, da diese Milbenart auf den menschlichen Organismus spezialisiert ist. Die Milben können zwar für einige Tage auch auf einem tierischen Wirt überleben, sterben aber dort nach kurzer Zeit ab, da die Umgebung nicht optimal für sie ist.

Vorsicht ist dennoch geboten: Für Katzen ist der Wirkstoff Permethrin, der in sehr vielen Anti-Krätze-Mitteln Verwendung findet, hochgiftig!

Seit permethrinhaltige Mittel zur Parasitenbehandlung bei Hunden auch ohne Rezept erhältlich sind, steigt die Zahl der Vergiftungen bei Katzen zunehmend. Für Hunde ist das Mittel nicht weiter schädlich, es hilft gegen verschiedene Arten von Zecken, Flöhen und Milben. Für Katzen jedoch ist das Mittel giftig und kann in vielen Fällen sogar zum Tod der Tiere führen. Auch in vielen Anti-Krätze-Sprays und Cremes ist Permethrin enthalten, weshalb penibel darauf geachtet werden sollte, dass keine Katze damit in Berührung kommt!

Polstermöbel und Teppiche lassen sich mit permethrinhaltigen Sprays von Milben befreien, der Raum sollte anschließend aber gut gelüftet und für Katzen für einige Stunden nicht zugänglich gemacht werden, um Vergiftungen vorzubeugen.

Auch andere Mittel, die zur Bekämpfung der Scabies eingesetzt werden, sind schädlich für Katzen. So sollte der geliebte Vierbeiner zum Beispiel auch von Teebaumöl eher ferngehalten werden. Generell sind ätherische Öle für die Gesundheit von Katzen nicht förderlich.